Erdbeeren und Champagner: Genuss fürs Gehirn

Beitrag von Jochen // 22. April 2013 // 7:00

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Erdbeeren und Champagner: Genuss fürs Gehirn

Der Frühling ist da – und mit ihm blüht und duftet es überall. Es riecht nach frischem Gras, nach Blumen und nach frischen Erdbeeren! Die sind ja, genau genommen, gar keine Früchte. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die zahlreichen kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche des Fruchtfleischs. Deshalb gilt die Erdbeere als Nuss. Aber das nur am Rande.

Viel entscheidender ist, wie man sie genießt: als Rohkost pur oder gezuckert – so mögen es die meisten. Dekadenter wird es freilich, wenn Sie dazu noch ein Glas Champagner (etwa zum Frühstück) trinken.

Apropos Champagner: Mit keinem anderen Getränk verbinden wir so sehr den Luxus. Nicht zuletzt, weil Champagner in der Regel richtig teuer ist: 20 bis 50 Euro pro Flasche gelten hier noch als Normalpreis. Der Grund dafür: Champagner ist ein geschützter Begriff und der Schaumwein mit dieser Bezeichnung selten. Er wird in einem kleinen Gebiet in Frankreich (der Champagne) und dann auch noch aus wenigen Rebsorten in einem strengen und aufwendigen Verfahren hergestellt. Am Ende dürfen sich nur eben diese Schaumweine Champagner nennen.

Inzwischen bieten aber einige Discounter eigene Champagner-Marken an:

  • Aldi: Veuve Durand
  • Lidl: Comte de Brismand
  • Penny: Comtesse Marie-Louise

Wir haben alle drei schon mal verkostet – haben einen eindeutigen Favoriten: den Comte de Brismand von Lidl. Der liegt zwar auch bei knapp 14 Euro, ist aber sein Geld wert: leicht und fruchtig-zitronig im Geschmack, ideal als Aperitif mit Erdbeeren.

Kleiner Champaner-Knigge

Falls Sie vorhaben, sich eine Flasche Champagner zu gönnen: Bitte nie die Korken knallen lassen! Das machen nur Snobs. Der Korken darf beim Öffnen nur leicht seufzen und Pffft machen. So geht auch kein kostbarer Tropfen daneben. Und: Kaufen Sie nur ungekühlten Champagner! Denn einmal gekühlt, darf er nicht mehr warm werden – es sei denn, Sie trinken ihn sofort.

Die günstigere Alternative zum Champagner ist übrigens der Crémant. Ebenfalls ein edler Schaumwein, auch aus Frankreich – nur eben nicht aus der Champagne und daher bezahlen Sie auch nichts für das Image. Den darf man sich auch mal so zwischendurch gönnen. Und das Beste…

Erdbeeren verjüngen das Gehirn

…Das muss Ihnen nicht einmal peinlich sein. Denn es gibt eine exzellente Ausrede: Weil Sie den Schaumwein mit Erdbeeren kombinieren, tun Sie etwas für Ihre mentale Fitness. Jawoll! Denn der Genuss von Erdbeeren verjüngt das Gehirn.

Herausgefunden haben das Elizabeth E. Devore und ihren Kollegen von der Harvard Medical School in Boston. Laut ihren Studien ist der Verzehr Erdbeeren nicht nur gesund und genussvoll, sondern verlangsamt zugleich den Alterungsprozess unseres Gehirns – und das gleich um mehrere Jahre. Wer von den 16.000 Probanden in der Langzeitstudie über die Jahre viele frische Beeren gegessen hatte, war – um es salopp zu sagen – ebenfalls noch ziemlich frisch in der Birne. Im Schnitt verjüngten die heute bis zu 70-Jährigen ihre Hirnleistung damit um bis zu zweieinhalb Jahre.

Besonders schön ist aber auch den Nachsatz von Doktor Devore: Während Beeren einen besonders positiven Effekt auf die Gedächtnisleistung hatten, fanden sie noch einen anderen Stoff, der – in Maßen genossen – gut für unser Gehirn ist: Rotwein.



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