Darum dieses Blog: Das Leben ist zu kurz für teuren Wein!

Guter Wein muss nicht teuer sein. Gerade Laien meinen immer wieder, es gäbe eine kausale Beziehung zwischen dem Preis des Weins und dessen Qualität. Bullshit! Nur weil eine Flasche Rioja 20 Euro kostet, schmeckt der Wein darin nicht vier Mal so gut wie bei einer Pulle für fünf Euro. Andersrum wird eher ein Schuh draus: Teurer Wein ist oft überteuert. Und statt des Geschmacks zahlt man noch ein bisschen Markenname und das gute Gefühl mit, dass es schon immer ein bisschen teurer war, so zu tun, als habe man einen guten Geschmack. Snobs eben. Oder Etikettentrinker wie sie auch genannt werden.

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Das Leben ist zu kurz für teuren Wein!

Adelstitel, wuchtige Flaschen, designte Etiketten, angebliche Auszeichnungen – alles suggestiver Schnickschnack. Lassen Sie sich davon bloß nicht ins Bockshorn jagen! So mancher Winzer füllt seine dünne Plörre in extra schwere Flaschen, damit sich das Ergebnis irgendwie wertiger anfühlt. Andere investieren in Etiketten mit Firlefanz und Goldkante. Drin steckt aber doch nur Fusel. Fakt ist: Würde man nur die Erzeugungskosten zugrunde legen, würde selbst der beste Wein kaum über zehn Euro kosten. Der Rest ist schlicht Handelsaufschlag, Marketing und Image. Zeugs, was Sie mitbezahlen, aber nicht müssen.

Deshalb dieses Blog!

Getreu unserem Motto – Das Leben ist zu kurz für teuren Wein! – haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Spitzenweine unter 10 Euro zu finden und Ihnen hier vorzustellen. Wohlgemerkt: Wir suchen keine billigen Weine – wohl aber preiswerte. Weine, die nach mehr schmecken, als sie tatsächlich kosten.

Das ist, zugegeben, nicht immer leicht. Daher sind wir auch auf Ihre Mithilfe angewiesen: Haben Sie einen exzellenten Wein unter 10 Euro entdeckt, der sich lohnt, hier vorgestellt zu werden? Dann mailen Sie es uns: weinbilly@gmail.com. Sind Sie indes Winzer oder Weinhändler und möchten, dass wir Ihren Spitzenwein hier vorstellen? Dann schicken Sie uns bitte zwei Flaschen als Rezensions-Probe an die Reaktionsadresse im Impressum. Vergessen Sie dabei aber bitte auch nicht Bezugsquelle und Preis zu nennen.

Worauf wir keinen Wert legen: Eine überkandidelte blumige Weinsprache, wie sie in zahlreichen angeblichen Kenner-Büchern und auf manchen Händlerseiten zu finden ist. Ganz ehrlich: Sie wollten nicht den Wein studieren – sondern trinken und genießen! Und das wollen wir auch. Deshalb schreiben und reden wir hier Tacheles. Wenn das Gesöff nicht mal zum Gurgeln taugt, dann sagen wir das auch. Genau so.

Klar, über Geschmack lässt sich streiten. Und was uns schmeckt, muss Ihnen noch lange nicht gefallen und umgekehrt. Deshalb versuchen wir hier auch gar nicht dogmatisch zu sein. Aber parteiisch sind wir schon: Unser Geschmack zählt. Daher bleibt Ihnen nicht viel anderes übrig, als ein bis drei unserer Empfehlungen selbst einmal auszuprobieren. Bei unter 10 Euro sollte das aber keine allzu ruinöse Option sein. Und falls es Ihnen geschmeckt hat, dann sollten Sie diese Seite nicht nur weiterempfehlen – dann haben wir ab sofort sicher noch ein paar mehr Gemeinsamkeiten! Darauf freuen wir uns…

In dem Sinn: Cheers!

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