Brot und Wein: Immer ein Genuss

Brot-und-WeinBrot und Wein – das ist nicht nur heiliges Duo, das viele aus der christlichen Tradition des Abendmahls kennen. Brot und Wein ist auch sonst eine perfekte Kombination und ein kulinarischer Genuss. Nicht umsonst wird etwa in Frankreich und im Mittelmeerraum seit Generationen zum Wein gerne Weißbrot beziehungsweise Baguette gereicht.

Wir Deutschen haben dabei aber einen besonderen Vorteil: Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Brotsorten und eine größere Geschmacksvielfalt beim Brot als hierzulande. Grund hierfür ist übrigens die immense Getreidevielfalt, die wir aufgrund von Anbaubedingungen hierzulande besitzen, aber auch die deutsche kleinstaatliche Historie, woraus im Lauf der Geschichte regional verschiedene Backkulturen und Brotspezialitäten entstanden sind. Das wiederum erlaubt Ihnen zahllose Gaumen-Experimente und Kombinationsoptionen.

Tipp: Versuchen Sie es doch mal so…

  • Zu einem trockenen Weißwein reichen Sie zum Beispiel: Blatz oder Kürbiskernbrötchen.
  • Zu einem trockenen Rotwein servieren Sie zum Beispiel: ein Roggenbrot mit Butter, Nussbrot oder Kümmelbrot.
  • Zu einem halbtrockenen Rosewein oder Weißherbst garnieren Sie zum Beispiel: Zwiebelbrot (auch zu Federweißem) oder ein Baguette mit eingebackenen Peperoni.

Wissenswertes über Brot und Brotsorten

Brot gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. Schon vor 30.000 Jahren wurde nördlich der Alpen Getreide gemahlen und zu Brot verarbeitet. Vor rund 10.000 Jahren startete schließlich der systematische Anbau von Getreide zur Ernährung. Auch wenn daraus anfangs meist nur Fladenbrot gebacken wurde, kann man es unseren Vorfahren nicht verdenken: Der Duft von frischgebackenem Brot ist einfach zu köstlich und verlockend. Entsprechend kurz hält so ein frisches Bäckerbrot nur: Mit etwas Butter und Salz – und einer guten Flasche Wein hat man schon eine wunderbare Mahlzeit.

Dabei unterscheiden wir heute zwei Grundarten von Brot:

  • Gesäuertes Brot: Also beispielsweise Sauerteigbrot oder Brot, dass mittels Hefe beim Backen aufgeht und dadurch luftig-locker wird.
  • Ungesäuertes Brot: Also klassisches Fladenbrot oder Brot, das gebacken wird, bevor die Sauerteiggärung beginnt.

Das sind aber eben nur die Grundarten. Daneben gibt es heute zahlreiche Getreidesorten, wie Weizen, Dinkel, Roggen oder Kamut, Mehlarten (Auszugsmehl oder Vollkornmehl, fein oder grob gemahlen) sowie diverse Zutaten, wie Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne mit denen sich in unterschiedlicher Kombination und Gewichtung unendlich viele neue Brote und Geschmacksrichtungen kreieren lassen.

Guten Appetit!